Paarlauf der Hormone

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Östrogen und Progesteron bestimmen Verlauf und Symptome der Wechseljahre

 

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(djd). Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Schlafstörungen – mit Beginn der Wechseljahre stellen sich oft verschiedene Beschwerden ein. Verantwortlich dafür ist die sinkende Produktion der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Dies geschieht jedoch nicht gleichzeitig. Und da jedes Hormon andere Wirkungen hat, können auch die Symptome zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich sein.

Erst Regelprobleme, dann Hitzewallungen

Zu Beginn der Wechseljahre sinken zunächst die Progesteronwerte, was die Frau an verkürzten Zyklen, Zwischenblutungen oder starken Regelblutungen merkt. Dazu kommen oft Wassereinlagerungen, Brustspannen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Erst später sinkt auch der Östrogenwert, was Hitzewallungen und Schweißausbrüche mit sich bringt. Auch Scheidentrockenheit und sexuelle Unlust können auftreten – mehr dazu unter http://www.hormontherapie-wechseljahre.de. Ist der Leidensdruck sehr groß, kann eine Hormonbehandlung in Erwägung gezogen werden. „Die zu Beginn der Wechseljahre auftretenden Zyklusprobleme können wirkungsvoll mit Progesterongaben in der zweiten Zyklushälfte therapiert werden. Hitzewallungen sprechen gut auf eine Östrogenbehandlung an“, weiß die Münchener Gynäkologin Dr. med. Claudia Wöhler. Zwar habe sich gezeigt, dass die Gabe von Östrogentabletten das Schlaganfall- und Thromboserisiko erhöhe, so die Ärztin weiter, „wird das Östrogen hingegen über die Haut verabreicht, etwa mit Gynokadin Dosiergel, zeigt sich für keine der Erkrankungen ein erhöhtes Risiko.“

Einzeln und kombiniert

Beide Hormone werden aber nicht nur einzeln, sondern bei Bedarf auch kombiniert eingesetzt: „Neben einer Östrogenbehandlung gegen Wechseljahresbeschwerden muss bei noch vorhandener Gebärmutter immer auch ein Gestagen, und hier am besten natürliches Progesteron wie etwa Utrogest, zugeführt werden. Dadurch wird die Gebärmutterschleimhaut vor unkontrolliertem Wachstum geschützt“, erklärt der Frauenarzt und Endokrinologe Dr. med. Marc Schmidt. Eine Hormonbehandlung muss also immer individuell an die Situation der Frau angepasst werden.

 

Auch lokale Therapien möglich (djd). Viele Frauen haben im Klimakterium nur geringe oder keine Beschwerden. Trotzdem können kleinere, örtlich begrenzte Probleme wie etwa Scheidentrockenheit, wiederkehrende Harnwegsinfektionen oder Blasenschwäche auftreten. Um diese wirksam zu lindern, ist oft keine Hormonersatztherapie erforderlich. Stattdessen kann eine lokale Behandlung mit Östriol-Zäpfchen oder -Cremes helfen, die sehr niedrig dosiert und gut verträglich sind. Mehr Informationen zum Thema gibt es auch unter http://www.hormontherapie-wechseljahre.de.

 

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