Mit dem Wechsel in die Krise

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Stimmungsschwankungen und sexuelle Unlust sind auch für den Partner ein Problem

 

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(djd). Mit den Wechseljahren hat so manche Frau ihre liebe Not, wenn Hitzewallungen, Schlafstörungen und Co. das Wohlbefinden stören. Aber auch für die Männer der Betroffenen ist es nicht immer leicht. Wenn die eigentlich so vertraute und verlässliche Partnerin plötzlich auf Kleinigkeiten übersensibel reagiert, unbekannte Launen zeigt und Zärtlichkeiten ablehnt, wissen sie oft nicht, wie sie damit umgehen sollen.

Das Gespräch suchen

Der Münchner Frauenarzt Dr. med. Marc Schmidt rät in solchen Fällen zur Offenheit: „Ich würde meine Frau in einer ruhigen Minute auf die Problematik ansprechen und mit ihr erörtern, dass auch Sie von ihren Wechseljahresproblemen betroffen sind.“ Als mögliche Lösung empfiehlt er den Besuch beim Gynäkologen und das Abwägen von pflanzlichen oder hormonellen Therapieoptionen. Denn meist stehen körperliche Probleme hinter der weiblichen Ablehnung – mehr unter http://www.hormontherapie-wechseljahre.de. Die Frauen leiden unter Schweißausbrüchen, sind erschöpft und haben Beschwerden im Intimbereich, weil die Scheidenhaut durch den Östrogenmangel trockener und verletzlicher wird. So entstehen beim Sex statt Lustgefühlen Schmerzen.
Doch starke Wechseljahresbeschwerden sind kein Schicksal, sondern können behandelt werden: „Insgesamt ist eine individuell angepasste Hormontherapie, etwa mit einem über die Haut verabreichtem Östrogen-Gel wie Gynokadin, eine risikoarme und wirksame Methode“, so die Hormon- und Stoffwechseltherapeutin Dr. med. Eva Göpfert. Hat die Frau noch eine Gebärmutter, muss laut Schmidt zusätzlich ein Gestagen, am besten natürliches Progesteron, verordnet werden, um die Gebärmutterschleimhaut zu schützen.

Nicht zu technisch denken

Allerdings warnt der Gynäkologe Dr. med. Jens Herold gerade Männer in punkto Sex vor einseitiger Hoffnung auf Medikamente: „Hormone erleichtern in dieser Situation die technischen Möglichkeiten durch die Feuchtigkeit im Scheidenbereich. Was die Lust betrifft, kommen viele Faktoren, nicht nur körperlicher, sondern auch psychischer Art, in Betracht.“ Hier sei ein gutes Gespräch oft der bessere Weg.

 

Weiblichkeit zelebrieren (djd). Auch im Klimakterium bleiben Frauen ganz Frau und wollen sich auch so fühlen. Mit femininen Kleidern, genussvoller Körperpflege oder einem ausgiebigen Beautyprogramm lassen sich Stimmung und Körpergefühl oft verbessern. Und auch der Partner kann viel beitragen: Ein schöner Blumenstrauß oder ein romantisches Dinner kommen bestimmt gut an. Ist die Lust angefacht, aber das Empfinden durch Scheidentrockenheit und Schmerzen gestört, kann auch eine lokale, äußerliche Östriol-Behandlung helfen – mehr dazu unter http://www.hormontherapie-wechseljahre.de.

 

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