Voraussetzungen zur Ausübung

Anzeige

FOBCHECK

Um den Beruf des Heilpraktikers ausüben zu dürfen, bedarf es einiger Voraussetzungen.

Zwar kann sich jeder auf eigene Kosten zum Heilpraktiker ausbilden lassen, allerdings darf nur praktizieren und die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ tragen, wer sich einer amtsäztlichen Überprüfung unterzogen und und durch bestehen dieser Prüfung die Erlaubnis zum führen dieser Berufsbezeichnung erhalten hat. 

Genau genommen sind viele sogenannte „Ausbildungen zum Heilpraktiker“ lediglich Vorbereitungskurse für die Überprüfung durch das jeweilige Gesundheitsamt. Oft ergänzt durch zusätzliche Ausbildungen in den verschiedenen naturheilkundlichen Therapierichtungen.

Um zur Überprüfung durch den Amtsarzt zugelassen zu werden, bedarf es einiger Voraussetzungen:

Mindestalter 25

Da die Ausübung des Heilpraktikerberufes mit einee sehr hohen Verantwortung einher geht, will der Gesetzgeber sicherstellen, dass auch eine entsprechende charakterliche Reife vorhanden ist. Diese soll im allgemeinen im Alter von 25 Jahren gegeben sein (Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel). So wird zur amtsärztlichen Überprüfung nur zugelassen, wer das 25. Lebensjahr bereits vollendet hat. Die Ausbildung selbst kann allerdings schon früher begonnen werden.

Andere glauben, die Altersgrenze sei deshalb gewählt worden, weil sonst vielleicht mehr Menschen den (leichteren) Weg zum Beruf des Heilpraktikers anstreben würden, anstatt ein Medizinstudium zu absolvieren.

Körperliche und geistig-psychische Gesundheit

Wer Heilpraktiker werden möchte muss dazu auch gesundheitlich in der Lage sein und muss das durch ein ärztliches Attest mit dem Inhalt über seine körperliche und geistige Gesundheit, Drogen- und Suchtfreiheit nachweisen.

Polizeiliches Führungszeugnis

Die verantwortungsvolle Beruf als Heilpraktiker bedarf eines einwandfreien Leumunds, der über ein polizeiliches Führungszeugnis nachgewiesen werden kann.

Schulische Voraussetzungen

Um Heilpraktiker zu werden, bedarf es mindestens einen Hauptschulabschlusses, der durch eine beglaubigte Kopie bei Antragstellung nachgewiesen werden muss. Ein höherer Bildungsabschluss zwar oft von Vorteil, um den Anforderungen an die Ausbildung gerecht zu werden, aber nicht zwingend notwendig.

Wer Heilpraktiker werden möchte, muss also mindestens 25 Jahre alt sein, seine körperliche und geistige Gesundheit mit einem ärztlichen Attest nachweisen und über einen einwandfreien Leumund verfügen, den er mit einem polizeilichen Führungszeugnis nachweisen muss. Es muss mindestens ein Hauptschulabschluss nachgewiesen werden.

 

Anzeige

FOBCHECK